Egal, ob die ersehnte Radwanderung in die Berge oder in die sonstige freie Natur führen soll, die sorgfältige Planung einer Radtour muss immer an erster Stelle stehen. Was alles an Ausrüstung mitzunehmen ist, hängt wesentlich von der Länge der Tour, vom Gelände und nicht zuletzt auch von der Anzahl und körperlichen Kondition der Teilnehmer ab. So dürfen beispielsweise bei mehrtägigen Touren der Schlafsack und das Waschzeug nicht fehlen und bei Wanderungen mit dem Rad in die Berge sollte wetterfeste Kleidung an Bord sein. Ebenso die Planung der eigentlichen Route will sorgfältig überlegt sein, damit auch der Schwächste nicht durch eine zu lange Tages-Etappe überfordert wird.

Checklisten sind bei der Planung eine große Hilfe

Genau wie im Alltag – etwa bei der gründlichen Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch – ist man auch bei der Planung einer Radtour anhand von Checklisten sehr gut beraten. Gerade bei mehrtägigen Touren kommen derart viele Teile an Ausrüstung zusammen, dass man mit Sicherheit den Überblick verlieren wird und was vergisst. Und nicht immer besteht die Möglichkeit, unterwegs das eine oder andere Teil zu kaufen. Die Checkliste sollte daher unbedingt enthalten:

  • die gesamte Ausrüstung,
  • wichtige Vorbereitungen für die Tour, wie das Vorbestellen von Übernachtungen, und
  • einen Check-Up für das Fahrrad.

Genauso wie ein Autofahrer seinen Wagen vor einer längeren Reise einer Durchsicht in einer Werkstatt unterzieht, sollte auch das Fahrrad vor einer Tour auf etwaige Mängel untersucht werden. Eine Mindestausstattung an Werkzeug und Ersatzteilen gehört auf alle Fälle mit zur Ausrüstung.

Die Planung der richtigen Route

Radwanderwege gibt es in fast allen Regionen des Landes, als glatte Asphaltstraßen im Flachland oder auch als steinige Wege im Gebirge. Daher kommt es bei der Planung einer Radtour nicht nur auf die Entfernung zwischen den einzelnen Etappen an, sondern auch auf das Gelände. Außerdem verlangt eine Radtour im Gebirge wesentlich mehr Kraftanstrengung, als wenn man gemütlich im Flachland von einem Ort zum nächsten radelt. Für die Berge empfehlen sich spezielle Fahrräder, sogenannte Mountainbikes, die einen verstärkten Rahmen besitzen und mit grobstolligen Reifen ausgestattet sind. Für die Festlegung der Route eignen sich aktuelle Wanderkarten von der jeweiligen Region.

Eine Radtour ist bei fast jedem Wetter möglich

Man sagt ja, es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung und Ausrüstung. Dieses Sprichwort trifft auch auf eine Radtour zu. Radfahren kann man bei nahezu jedem Wetter, ob in der sommerlichen Hitze oder bei Regen, mit entsprechender Bereifung ist Radfahren auch im Winter kein Problem. Wichtig ist, dass man sich der Witterung entsprechend kleidet und vor allem genug Ersatzbekleidung, etwa bei einem plötzlich einsetzenden Regenguss, im Gepäck hat.

Die sorgfältige Planung einer Radtour ist ein wichtiger Schritt, damit das Ganze auch zu einem richtigen Vergnügen wird.

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