Ein Abenteuer für jedermann ist Geo-Caching: die Schatzsuche unterwegs. Das Wort „Geo“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet Erde, Cache ist ein englisches Wort und kann mit Schlupfwinkel übersetzt werden. Geocaches sind auf der ganzen Welt verteilte Verstecke, die anhand geografischer Daten, die im Internet veröffentlicht werden, mittels eines GPS-Empfängers gefunden werden können. Das entsprechende Hobby, das sich zu einem regelrechten Sport entwickelte, heißt Geo-Caching. Es handelt sich dabei um eine moderne Art der Schnitzeljagd.

Die ganze Welt eignet sich für die Schatzsuche

Geo-Caching, die Schatzsuche unterwegs, macht nicht nur Spaß, sondern es ist unter anderem eine große Familienaktivität in der Natur, die für Aufregung, Bewegung und frische Luft sorgt. Besonders Kinder lieben es, und da über eine Million Caches auf der ganzen Welt versteckt sind, gibt es wahrscheinlich viele in jedermanns Nähe. Die Aktivität für Outdoor ist nicht nur für Menschen, die in der Nähe der Natur leben. Es können Caches in kleinen und in großen Städten zu finden sein. Geo-Caching ist ebenfalls während des Urlaubaufenthalts möglich. So ist das Erleben des Abenteuers auch in einem Ambiente möglich, wo Berge vorwiegend dominieren.

Geo-Caching: eine Schatzsuche auch unter Wasser

Geocacher sind erfinderische Leute und haben Caches an fast jedem Ort der Welt platziert, sogar unter Wasser. Das sorgt auch dafür, dass Taucher samt ihrer Ausrüstung gefordert werden. Bei einigen Geocaches wird ein Boot oder eine Ausrüstung zum Klettern benötigt, um zu ihnen zu gelangen.

Durch Geo-Caching, die Schatzsuche unterwegs, wird der langweilige Spaziergang mit dem Hund zu einer interessanten und angenehmen Schatzsuche, und es gehört mittlerweile zu den beliebtesten Outdoor Tipps. Einige Geocaches sind komplexer als andere. Da führt ein Anhaltspunkt zum anderen und so weiter, bis eine Kette von mehreren Geocaches nötig ist, um das Endgültige finden zu können. Sie sind auch in vielen ausgefallenen Orten wie in den Bäumen und sogar in geheimen speziellen Behältern versteckt.

Informationen für eine erfolgreiche Schatzsuche

Um die Suche erfolgreich gestalten zu können, werden Hinweise gegeben. Bei den Informationen handelt es sich z. B. um

  • den Namen des Caches,
  • die Koordinaten,
  • die Größe des Cache-Speichers,
  • die Schwierigkeit, sie zu finden,
  • die Schwierigkeit des Geländes,
  • eine Beschreibung, warum der Cache dort abgelegt wurde, wie die Geschichte des Ortes.

Die verschiedenen Arten von Geo-Caching

Der Multi Cache ist vielfältig und ähnelt der klassischen Schnitzeljagd am ehesten. Er kombiniert diverse Arten von Caches. Der Teilnehmer erhält geologische Koordinaten des Ausgangspunktes und der Sucher muss durch Rechenaufgaben und Rätsel die Koordinaten weiterer Stationen herausfinden. Dort warten wiederum neue Aufgaben, die den Teilnehmer zur nächsten Station führen. Ferner gibt es Event Caches, die meist zeitlich fixiert sind und an bestimmten Orten ausgetragen werden. Außerdem finden Night Caches – wie der Name schon sagt – bei Nacht statt, denn auch das Wandern und Erforschen während einer schönen Sommernacht hat ihren Reiz. Earth Caches sind ausschließlich virtueller Art. An ihrem Zielort gibt es keinen materiellen Cache, sondern beispielsweise schöne Landschaftsobjekte. Auf dem Weg dahin gibt es Wissenswertes über die Umgebung zu erfahren.

Diese Art von Abenteuer erfreut sich immer größerer Beliebtheit, was kein Wunder bei der riesigen Anzahl an Objekten ist.

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